Schottland erleben mit Susanne Klimt
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Hurra! Ich begrüße Euch recht herzlich auf meinen Schottlandseiten! Nun endlich gibt es auch einen Link zu meinem neuen Onlineshop "Scotland my love"! Ich wünsche Euch recht viel Vergnügen beim lesen meiner Website! Herzlichst Eure Susanne Klimt

Schottland

Scottish Christmas & Hogmany

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Edinburgh Christmas Market

Weihnachten in Schottland ist immer ein ganz besonderes Erlebnis! Die Städte sind bunt mit Lichtern geschmückt und zahlreiche Weihnachtsmärkte locken mit ihren Leckereien und vielfältigen Geschenkartikeln tausende von Menschen an. Doch ist hier etwas anders, als auf den unzähligen Weihnachtsmärkten dieser Welt!

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Torchlight Procession

Es ist trotz der vielen Menschen ruhig und besinnlich. Niemand schubst und drängelt, Waren werden wie kostbare Kleinode behandelt und nicht achtlos dem Käufer in einen Plastikbeutel geworfen. Es wird traditionelle Weihnachtsmusik gespielt und Menschen singen die so beliebten “Christmas Carols”- Weihnachtslieder aus alter Zeit.

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Susanne Klimt beim Charity Fackellauf

Es hat etwas gemütliches! Außerdem fließen aus heidnischer Zeit Bräuche mit ein, die einfach zum Weihnachtsfest dazu gehören, wie zum Beispiel grüne Zweigbündel zu verschenken, die eine Talisman artige Wirkung besitzen sollen. Im Haus aufgehangen sollen diese, so laut Überlieferung, das Haus und die darin lebenden Menschen 1 Jahr lang vor Unheil beschützen!

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Edinburgh deutscher Stand

In Edinburgh findet der größte Weihnachtsmarkt in Schottland statt. Interessanter Weise hat es sich in den letzten Jahren sehr etabliert, dass auch viele Verkaufsstände aus Deutschland zu finden sind! “German Gluwein”, “Deutsche Bratwurst” und “German Sauerkraut” sind mittlerweile fester Bestandteil des Marktes. Ein wenig gruselig finde ich es jedoch, dass offensichtlich hier gedacht wird, dass alle Deutschen ausschließlich mit grünen Tirolerhüten, Lederhosen, oder bunt zusammen gewürfelten Dirndl herum laufen…Nun ja, wir denken ja auch, alle Schotten würden immer im Kilt gekleidet sein.

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Bass Rock in winter

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Susanne Klimt auf der Suche nach den Tränen der Meerjungfrauen am heiligen Abend

Ich liebe Schottland zur Weihnachtszeit! Besonders schön und meditativ ist es zu dieser Zeit an den Stränden, dort wo sich die Touristen wegen der Kälte im Winter kaum hintrauen. Der Himmel über dem Meer hat alle Pastellfarben des Regenbogens, das Meer rauscht leise vor sich her und der frische Wind “putzt” alle negativen Gedanken und Sorgen hinfort, wie eine riesige Waschmaschine für Körper, Geist und Seele.

Manchmal kommen auch seltsame Tiere vorbei, die bei näherem Betrachten sich als “Weihnachtshund” heraus stellen! Ja- die Schotten haben Humor! Selbst der Hund trägt entweder eine Nikolausmütze, ein Rentiergeweih oder einfach ein bunt blinkendes Weihnachtshalsband. Schön finde ich den Brauch, seine Wünsche in den Sand zu malen und so den Elementen zu übergeben, damit sie wahr werden können! Die nächste Flut wird sie dann mitnehmen und dabei helfen, das niemand diese Wünsche und Fürbitten zerstören kann.

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Meine Weihnachtskostbarkeiten

“Tears of a meermaid” sollen am Weihnachtstag gefunden, ganz besondere Glücksbringer sein! Diese “Tränen der Meerjungfrauen” sind nichts anderes als Glasscherben, welche vom Sand und Meerwasser so geschliffen wurden, dass sie ausschauen wie gefrorene Tränen einer Meerjungfrau!

Nach Weihnachten bereiten sich die Schotten auf das für sie noch viel wichtigere Fest vor – Hogmany – das schottische Sylvester!

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St. Andrews Cross auf dem Carlton Hill

In den großen Städten wird dies besonders prachtvoll gefeiert! Mit zahlreichen Bühnen und Weltstars, wo so manches Konzert schon Monate vorher ausgebucht ist, wird der besondere Abend mit viel guter Musik zelebriert! Beliebt ist das sogenannte “Ceilidh” – die schottische Variante des Gruppentanzes ähnlich dem amerikanischem Square Dance. Jung und Alt, Reich und Arm- alle tanzen zusammen die fröhlichen Tänze zu den Klängen der traditionellen Instrumente. Man kann sich dieser Magie der Klänge nicht entziehen und muss einfach mitmachen!

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Susanne Klimt mit einem Wikinger von den Orkney Islands

Am Abend vor Hogmany jedoch findet zum Beispiel ein Charity Fackellauf statt. Allein Edinburgh wird dann von 20000 Fackeln hell erleuchtet! Allem vorweg laufen natürlich die Pipes and Drums! Ohne die Klänge des Dudelsackes wäre dies kein schottischer Fackellauf! Alles ist auf den Beinen und möchte daran teilhaben. Besonderes Highlight sind die Wikinger der Orkney Islands, die mit lauten Siegesgebrüll den Zug anführen. Geleitet wird die lichtvolle Menschenmenge auf den Carlton Hill, hoch zur Akropolis in Edinburgh, wo nach alter Tradition ein ein Schiff von den Wikingern verbrannt wird im Gedenken an den Sieg gegen die Dänen. Mit einem lauten Feuerwerk wird dann der Abend beschlossen und für die Sylvesternacht gerüstet!

Da der Feuerwerksverkauf für Privatleute in Schottland verboten ist, freut man sich umso mehr auf die Feuerwerke am Abend! Feuerwerke??? Ja Sie haben richtig gelesen! Die Schotten verbrennen jede Stunde bis zwölf Uhr in Edinburgh ein imposantes Feuerwerk oberhalb von Edinburgh Castle und Carlton Hill! So wird auf den anstehenden Jahreswechsel aufmerksam gemacht!

Es ist schon ein echtes Gänsehautgefühl wenn dann alles zusammen “Auld lang syne” singen und sich Menschen aus aller Welt beim singen des berühmten Liedes die Hände reichen.

Wer es ein wenig besinnlicher mag, dem rate ich in die Highlands zu fahren! Dort geht alles ein wenig gemütlicher zu und mit ein wenig Glück, darf man in der heiligen Nacht oder an Sylvester mit einem heißen Becher Glühwein oder Punsch in der Hand am Strand das wohl schönste Feuerwerk der Welt bestaunen – die Nordlichter!

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Ho ho ho ! Merry Christmas to my friends!

Wie auch immer- i love Scotland! Merry Christmas my friends!

 

 

Isle of Skye

view on Portree, Isle of Skye, Scotland

Portree Isle of Skye

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Aufgehende Sonne auf Skye

Als größte Insel der Inneren Hebriden liegt die Isle of Skye, im schottisch gälischen auch An t-Eilean Sgitheanach genannt, ganz oben nordwestlich vor der Küste Schottlands. Mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten und atemberaubenden Landschaftsszenen zieht sie alljährlich tausende Touristen an.

Isle of Skye bedeutet zu deutsch “Insel des Nebels”. Diesem Namen wird sie allerdings gar nicht so richtig gerecht, denn durch den rauen Atlantik bedingt weht hier immer ein wenig Wind und der vertreibt so manches frühmorgendliche Nebelfeld im Nu.

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Old Man of Storr

Seit 1995 ist die Isle of Skye bequem über eine Brücke zu erreichen. In vergangenen Tagen gelangte man ausschließlich mit einer Fähre dorthin. Die Brücke ist eine deutsch- schottische Zusammenarbeit gewesen und passt sich aufgrund ihrer ins Landschaftsbild passenden Gestaltung hervorragend ein.

Die berühmtesten Touristenmagnete sind der “Old Man of Storr” – eine 50m hohe Felsnadel auf einem ehemaligen Vulkantrichter stehend.

Oder die berühmten “Kiltrock Falls” – Wasserfälle welche direkt ins Meer stürzen, erwecken so ein wenig den Eindruck, sich inmitten der Filmkulisse von “Jurassic Parc” zu befinden!

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Kiltrockfalls

Das majestätische Dunvegan Castle lockt die Besucher mit seinen charakteristischen Räumen genau so an, wie die Hauptstadt Portree mit den Bonbonfarbenen Häusern am Hafen.

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Isle of Skye

Skye hat ein ganz besonderes Licht, welches sich wohltuend auf die Seele auswirkt! Blau ist blauer, Grün ist grüner und alles erscheint noch intensiver, als anderswo.

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Dunvegan Castle

Hier findet der Interessierte uralte Steinkreise, Piktensteine und Brochs, die schottischen Wohntürme aus vorchristlicher Zeit.

Skye bietet auf kleinem Raum vom Museum bis hin zu atemberaubenden Landschaften alles, was das Herz des Schottlandfans höher schlagen lässt! Midges inklusive ;-)

 

 

Black Isle

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Leuchtturm am Chanonry Point

 Eine Region in Schottland hat meine ganz große Sympathie – die Black Isle in schottischem Gälisch auch an t-Eilean Dubh genannt! Ich verbinde diese Halbinsel, welche umgeben ist von drei Meeresarmen – dem Moray Firth, Cromarty Firth und Beauly Firth – mit wundervollen Energien und Gedanken.

 Die Black Isle liegt unweit von Inverness und berühmten Sehenswürdigkeiten wie dem sagenumwobenen Loch Ness.
 
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Der Zauber von Avoch

Der Black Isle habe ich mein Buch “Der Zauber von Avoch” gewidmet, um den Lesern ein Stück meines Lebens und der damit verbundenen Liebe zu Schottland näher zu bringen.

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Bottlenose Dolphin (Tursiops truncatus) im Moray Firth

Wer die Black Isle bereist, der erlebt eine Welt der Mystik und Magie. Hier kommen die Delfine ans Ufer zu den Menschen.

Hier hält man noch uralte Rituale an Wunschquellen und wer mag, kann sogar an den sogenannten Elfen und Feen Wasserfällen Kontakt mit den Wesen der Natur aufnehmen.
 
Hinzu kommen interessante Einblicke in die Welt der Pikten und wer mag kann hier sogar eine echte, schottische Bierbrauerei besuchen!
 
503641389684062Die Black Isle hat viel zu bieten und auch in meinem Buch “Magische Orte in England und Schottland” ist ihr ein Kapitel gewidmet!
Wer das richtige Schottland erleben möchte – inmitten der Natur – umgeben von uralten Legenden und Mythen, der ist hier absolut richtig! Die einzigartige Kombination von Erlebnissen mit allen Sinnen, macht diese Region aus!

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Magische Orte in England und Schottland

 

Scotch Broth

Eine typische Spezialität in Schottland ist eine leckere Suppe namens Scotch Broth. Das sehr dickflüssige, fast Eintopf ähnliche Gericht, ist ein traditionelles Essen, welches grade in der kühleren Jahreszeit ideal ist!

Die Zutaten sind von der Jahreszeit her etwas zu variieren und daher immer zu bekommen! Da die Schotten äußerst gastfreundlich sind, steht auch heutzutage in vielen Häusern der Highlands immer ein duftender Topf dieses delikaten Essens auf dem Tisch, um unerwarteten Gästen stets ein Mahl anzubieten!

Scotch Broth Soup

Scotch Broth Suppe

Wer es mal nachkochen möchte –  hier das Rezept!

Zutaten:

1 Kilo Lammnacken (wahlweise kann man auch Rindfleisch, wie die Rinderbrust nehmen)

1 große geschälte und klein gehackte Zwiebel

1 Stange Lauch

60 Gramm geschälte Trockenerbsen

80 Gramm mittelgroße Graupen

3 gehackte Möhren

1 mittelgroße gehackte Steckrübe

Wasser, etwas Petersilie zur Dekoration, Salz und Pfeffer und ca. 30 Gramm Butter

Lassen Sie die geschälten Trockenerbsen und die Graupen in Wasser für etwa 1 Stunde einweichen. Danach unter kaltem Wasser am besten in einem Sieb etwas abspülen.

Erhitzen Sie in einem großen Topf etwas Butter und dünsten sie die Zwiebel darin an.Nun geben Sie das Fleisch dazu und füllen den Topf mit Wasser, so dass das Fleisch bedeckt ist.

Bringen Sie nun das Ganze zum Kochen. Kocht die Suppe dreht man den Herd auf mittlere Hitze und gibt die Erbsen und die Graupen hinzu.

Nach etwa 45 Minuten geben Sie das Gemüse ebenfalls hinzu. Nach weiteren 45 Minuten heben Sie dann das Fleisch aus dem Topf und zerteilen dies in mundgerechte Stücke. Diese werden dann wieder in die Suppe gegeben.

Nun wird die Suppe noch mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt und kurz vor dem Servieren mit etwas Petersilie verziert.

Dazu empfehle ich frischgebackenes Brot oder knusprige Vollkornbrötchen!

Guten Appetit!

Highland Games

Tauziehen Highland GamesAlljährlich finden zu den großen Clantreffen im Sommer in ganz Schottland die Highland Games statt.

Diese Wettkämpfe setzen sich aus vielerlei Einzeldisziplinen zusammen. Dazu gehören Seilziehen, Steine werfen, Wettrennen und vielem mehr. Die wohl bekannteste und typischste Disziplin ist das sogenannte “Tossing the Caber” – das Baumstammwerfen!

Die Highland Games stammen ursprünglich aus vergangenen Zeiten, wo die schottischen Könige die stärksten und schnellsten Männer des Landes suchten, um sich von selbigen beschützen zu lassen.

Highland Games #6, Scotland

Highland Fling Tanzwettbewerb

Doch gehören zu den Highland Games ebenso Wettbewerbe im Dudelsack spielen, als auch Tanzwettbewerbe dazu.

Die jungen Mädchen tanzen grazil den für Schottland so typischen Highland Fling. Dazu werden spezielle Reels auf dem Dudelsack gespielt und in immer wieder kehrenden Schrittfolgen getanzt.

Die wohl größten und berühmtesten Wettbewerbe finden alljährlich im September in Braemar statt wo die Queen höchstpersönlich die Schirmherrschaft übernommen hat und meist auch persönlich für einen Tag anwesend ist! Für Schottland Fans ein absolutes “Muss” diese Wettkämpfe einmal anzuschauen!

Munro

In Schottland bezeichnet man alle Berge die höher wie ca. 915 Meter sind als Munro.

Benannt wurden diese Berge nach Sir Hugh Munro, der im Jahre 1891 als erster Mensch eine Liste genannt “Tables of the 3000 ft Mountains of Scotland” heraus brachte. Tragischer Weise konnte er nicht mehr alle Munros selber besteigen und so fehlten ihm letztendlich bis zu seinem Tode im Jahr 1919 nur noch zwei Gipfel, um die Liste zu komplettieren.

Buchaille Etive Mor mit cottage

Buchaille Etive Mor

Der höchste Munro in Schottland ist der Berg Ben Nevis. Mit seinen 1344 Metern ragt er imposant hervor und bietet den begeisterten Touristen ein immer wieder wunderschönes Fotomotiv.

In Schottland ist es seit Jahren ein absoluter Trend es zu schaffen, alle 282 Munros zu erklimmen. Wer sich die Liste einmal selber vornehmen möchte, dann empfehle ich diesen Link: List of Munros

Ich habe mir von begeisterten Bergsteigern und Wanderern sagen lassen, dass es richtig süchtig machen kann, wirklich alle Munros bestiegen zu haben.

Was für eine wundervolle Aufgabe, in der freien Natur sich zu bewegen, atemberaubende Landschaften zu sehen und inmitten von wilden Tieren, seltenen Pflanzen und in der guten schottischen Luft das Gefühl zu haben das man dem Himmel auf dem Berggipfel ein Stückchen näher ist!

Tänze

Highland Games #6, Scotland

Tänzerinnen beim Tanzwettbewerb der Highland Games

Die Schotten lieben ihre Traditionen und dazu gehören die uralten Tänze! Da gibt es die geselligen “Ceilidhs” – eine Art Gruppentanz, welcher in immer wiederkehrender Reihenfolge mit wechselnden Tanzpartnern getanzt wird. Ceilidh ist ähnlich dem amerikanischem Square Dance. In vorgegebenen Tanzschritten werden auf großen Festen, wie zum Beispiel zum Abschluss der Highland Games oder an Sylvester (schott. Hogmany), diese bei Jung und Alt beliebten Tänze getanzt. Jeder Schotte kennt deren Namen als da wären der “Gay Gordon”, der “Flying Scotsman”, “Strip the Willow” oder “Dashing White Sergeant”.

Bei den Highland Games werden die alten Hochlandtänze, meist im Rahmen eines Wettbewerbes, von jungen Frauen getanzt. Der sogenannte “Highland Fling” besteht aus einer Reihenfolge komplizierter Schrittfolgen, welche schon eine Menge an Sportlichkeit erfordern, denn es wird fast jeder Tanzschritt gesprungen!

Der Überlieferung nach entwickelte sich diese Form des Tanzes aus Zeiten, wo Krieger in die Schlacht zogen und nach ihrem Sieg zur Feier des Tages die tapferen Männer solche Tänze vollführten- Diese hatten noch bestimmte Schikanen! Es wurde nicht nur einfach getanzt- nein!

Man legte Schwerter über kreuz und somit musste der Tänzer ganz besonders acht geben, seine Schritte richtig auszuführen, um sich nicht an den scharfen Klingen zu verletzen. Damit demonstrierten die Männer ihren Mut!

Auch heute noch wird der “Sword Dance” – der Schwerttanz –  zu Ehren der Highland Games aufgeführt! Schwert Tanz/ Sword Dance

Kelpie

Kelpies in distance

Kelpies

Ein Kelpie ist ein schottischer Wassergeist, der in den Flüssen der Highlands lebt! Laut Überlieferung schaut der Kelpie aus wie ein wunderschönes, tiefblau- schwarzes Pferd mit Robben ähnlichem Fell.

Den Menschen zeigt es sich zunächst wie ein friedliches und freundliches Tier, so als ob es ein zahmes Pony wäre, welches sich verirrt hat und in einen Fluss gestürzt ist.

Doch wehe dem Menschen, der sich darauf einlässt es zu streicheln, oder auf das Pferd zu setzen, um zum Beispiel einen Fluss sicher auf dessen Rücken zu überqueren!

Der Mythologie nach galoppiert es dann mit seinem Reiter davon und stürzt sich in die Fluten des tiefen Flusses, um den Menschen tief unten am Grund des Gewässers aufzufressen!

Der schottische Kelpie wird häufig mit den sogenannten Wasserpferden verwechselt. Diese im Gälischen auch “Each Uisge” genannt leben jedoch nicht in den Flüssen der Highlands, sondern im offenen Meer rund um die Küsten Schottlands herum!

Die Rockband Jethro Tull widmete dem Kelpie sogar einen bekannten Song! Jethro Tull “The Kelpie”

Wer mag kann sich hier in englischer Sprache eine Kelpie Geschichte anschauen, die zum Nachdenken anregt! “The Kelpie”

 

Shortbread

Zu einer guten Tasse Tee darf eines auf gar keinen Fall fehlen – das schottische Shortbread!

Der Klassiker unter den Keksen ist zwar eine wahre Kalorienbombe, aber dafür auch superlecker und einfach zu backen!

Wer den Mürbeteigkeks mal ausprobieren möchte –  hier das “3 und 2 und 1 Rezept”! Sprich drei Teile Mehl, zwei Teile gesalzene Butter und einen Teil Zucker.

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Zutaten:

300 Gramm Weizenmehl

200 Gramm gesalzene Butter

100 Gramm Zucker

Sehen Sie?! 3 -2 -1 !

Nun wird die zimmerwarme Butter und der Zucker gut vermengt. Dann heben Sie das Mehl unter die Masse und verkneten die Bestandteile gut miteinander. Sobald der Teig gut und schön geschmeidig miteinander vermischt ist, stellen sie den Teig für ca. 45 Minuten in den Kühlschrank.

Am besten gelingt es, wenn man das Backblech mit etwas Backpapier auslegt. Nun wird der Teig ausgerollt. Klassisch gibt es da 2 Varianten – die sogenannten Fingers – also lange Kekse (siehe Abbildung), oder die aus einem rund ausgerollten Teig in Kuchenstücke geschnittene Kekse.

Ich tendiere da eher zu den Klassikern –  den Shortbread fingers. Kleiner Tipp am Rande: damit der Keks gleichmäßig ca. ein, – eineinhalb Zentimeter hoch wird, nimmt man gerne in Schottland zwei Holzleisten, die man rechts und links in etwa 8 Zentimeter Abstand vom Teig legt. Rollt man nun den zwischen den Leisten befindlichen Teig aus, so ergibt sich eine gleichmäßige Höhe und Breite!

Nun werden die Stücke auf das Backblech gelegt und mit einer Gabel mehrfach eingestochen. Bei 180 Grad Celsius(Umluftherd 160 Grad) werden sie dann auf mittlerer Schiene für ca. 15- 20 Minuten goldgelb gebacken.

Nach dem Backen die noch heißen Kekse in Kristallzucker wenden und zu einem guten Tee oder Kaffee einfach genießen!

Frühstück

Full Scottish breakfast

Full Scottish breakfast

Was isst denn der Schotte zum Frühstück? Nun ja, da gäbe es zum einen das klassische “Scottish Breakfast”.

Nichts für Kalorienbewusste, denn zu diesem Klassiker gehören Spiegeleier, Speck, Baked Beans, saftige Bratwürste, Toast, Butter und der allseits beliebte Black Pudding- gebratene Blutwurst! Manchmal kommt noch etwas Haggis dazu!

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Haferflocken

Dieses Frühstück gibt Kraft für einen anstrengenden Tag und man spürt garantiert auch keinen Hunger bis zum Abend!

Wer es lieber etwas einfacher angehen mag und mehr für das Süße am Morgen schwärmt, der kocht sich einen leckeren Porridge!

Wie schon erwähnt werden in Schottland nicht unbedingt die Kalorien gezählt, was allerdings auch Sinn macht, denn der harte Arbeitsalltag auf rauer See oder in den kühleren Highlands verbaucht auch so manche Kalorie!

Time For Porridge Concept

Time For Porridge

Möchten Sie einmal ausprobieren, wie ein Porridge schmeckt? Dann gibt es hier das klassische Rezept!

Für eine Portion benötigen folgende Zutaten:

4-5 Esslöffel Haferflocken

220 ml Wasser oder 220 ml Milch

1 Prise Salz

Bringen Sie das Wasser, bzw. die Milch, zum Kochen. Dann die Haferflocken und die Prise Salz einstreuen und nicht mehr weiter kochen lassen!

Für etwa 10 Minuten quellen lassen und immer wieder umrühren.Langsam bildet sich dann ein dicker Haferbrei.

Nun dürfen Sie nach Herzenslust ihr Porridge verfeinern!

Ganz klassisch mit Honig, oder etwas Ahornsirup. Wer mag kann auch frische Früchte hinzu geben!