Schottland erleben mit Susanne Klimt
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Hurra! Ich begrüße Euch recht herzlich auf meinen Schottlandseiten! Nun endlich gibt es auch einen Link zu meinem neuen Onlineshop "Scotland my love"! Ich wünsche Euch recht viel Vergnügen beim lesen meiner Website! Herzlichst Eure Susanne Klimt

Whisky

Whisky

“SLÀINTE MHATH” (GÄL.)

Zum Wohl!

usige beatha

Whisky

Whisky gehört zu Schottland wie der Schottenrock und das Monster von Loch Ness. Über 100 Destillerien erzeugen nach uralter Tradition das „uisge beatha“ (gäl.), was soviel wie “Wasser des Lebens” bedeutet.

Viele davon sind in der Speyside zu finden. In den Sommermonaten wird das kleine Tal des Flusses Spey geradezu von Touristen überlaufen! Dies auch aus gutem Grund. Hier findet man einen Teil der weltweit berühmten Destillerien, wo der Besucher an einer Führung teilnehmen kann.

Hier erfährt der Interessierte alles über den Herstellungsvorgang eines guten Single Malt Whiskys. Wer mag, darf dann am Ende der Tour an einer Verkostung der edlen Brände teilnehmen und kann auch in einem, meist den Destillerien angeschlossenen Geschäft einige der Köstlichkeiten erwerben und mit nach Hause nehmen.

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Whisky Distillery

Ich habe auch schon an solchen Führungen teilgenommen und kann nur sagen, dass ich froh war mit einem Wohnmobil gereist zu sein! An Parkplätzen mangelt es nicht und so kann man sich nach dem Alkoholgenuss ein wenig ausruhen. Mein Tipp: Wer vor hat die edlen Single Malts zu verköstigen, der geht besser auf Nummer sicher und mietet sich gleich vielleicht ein Zimmer in einem der zahlreichen Bed and Breakfast Pensionen…

Die Destillerien kann man gar nicht verfehlen! Durch ihre typischen, pagoden förmigen Dächer sieht man sie schon von weitem! Grob kann man den Whisky geschmacklich schon nach Regionen unterteilen:

  • Speyside
  • Lowland
  • Highland
  • Islays
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Susanne Klimt besucht die Glennfiddich Distillery

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Blick hinter die Kulissen einer Destillerie

Doch jeder Whisky hat seinen eigenen “Charme”. Urkundlich erwähnt wurde der Whisky zum ersten mal im Jahre 1494. Aus dem Gerstenanbau, welcher in den Highlands Mensch und Tier ernährte, wurde in der kalten Jahreszeit etwas “abgezwackt” um daraus den vielseitig einsetzbaren und Wärme spendenden Whisky zu fertigen.

Meist geschah dies heimlich mit Hilfe von selbstgebauten Brennereien und provisorisch aufgestellten  Apparaturen. Erst sehr viel später, ab dem Jahre 1823 wurde das Whisky brennen legalisiert und man konnte sich eine Lizenz erwerben um offiziell das so beliebte Getränk zu brennen und zu verkaufen.

Heutzutage ist die Whiskyindustrie eine der größten Einnahmequellen Schottlands und Arbeitgeber für viele Menschen.

Whisky hat seine eigene Philosophie!

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Quaich

Wer es ganz stilecht möchte, der reicht zu “Willkommen” oder “Auf Wiedersehen” seinen Gästen und Freunden den sogenannten Quaich – eine Schale mit zwei Henkeln – die man mit Whisky befüllt und in der Runde weitergehen lässt. Diese Tradition stammt aus alter Zeit, als bei Clantreffen man quasi “Aus einem Topf” trank um eine gewisse Verbundenheit oder friedliche Absichten zu signalisieren.

In grauer Vorzeit soll dieser Quaich eine große Muschel gewesen sein. Erst später wurden einfache Holzschalen geschnitzt oder in edlem Metall kunstvoll verzierte Quaichs gefertigt. Ich finde dies eine sehr schöne Tradition Gäste willkommen zu heißen und wem ein Quaich von einem Schotten gereicht wird, der darf sich sicherlich glücklich schätzen, einen neuen Freund gefunden zu haben!